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Februar 2013
Kontextkomplex: Kunst quer durch hybride Zeiträume
Vortrag von Andrea Knobloch und Ute Vorkoeper (Akademie einer anderen Stadt)
Beitrag zum Workshop »Kunst im öffentlichen Raum«
UdK Berlin, Institut für Kunst im Kontext
08./09. Februar 2013


»Bermuda Dreieck«, Bochum 2013
Fotografie: Andrea Knobloch


Wieso ist die Rede vom »öffentlichen Raum« ebenso wie die von »Kunst im öffentlichen Raum« so zählebig? Warum sind die gängigen Vorstellungen dazu heute wieder mehr denn je konventionell: analoge urbane Räume, einfache Entgegensetzungen von öffentlich und privat, Kunst als Werk in einem Umraum? Warum ist das Avancierteste, was den meisten einfällt, die street, urban oder guerilla art, d.h. die auf Witz und Effekt setzenden Ableger einer sich autonom behauptenden Geniekunst?

Es ist aufwändig und verlangt Mut, eine künstlerische Begriffsagenda zu entwickeln, die von der traditionellen Hybris der Künstler und ihrer Autonomiebehauptungen ebenso absieht wie von wohl tönenden emanzipatorischen Zielsetzungen, dafür aber aufmerksam auf Kunst schaut, die in hybriden Zeiträumen entsteht, die sich quer durch Institutionen und Disziplinen entfaltet und ungewohnte, veränderlich-verändernde Denk- und Wahrnehmungsorte eröffnet. Die Arbeit der Akademie einer anderen Stadt ist dafür exemplarisch.


Termin
Workshop »Kunst im öffentlichen Raum«
08./09. Februar 2013, jeweils 10-17 Uhr
Institut für Kunst im Kontext
Einsteinufer 43-53, 3. Etage
10597 Berlin


Web-Links:
Akademie einer anderen Stadt
Institut für Kunst im Kontext
Common – Journal für Kunst und Öffentlichkeit

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